Ein Holzprofi im Innovationsfieber
25 erfolgreiche Unternehmerjahre hat der Niederösterreicher Helmut Jilg bereits hinter sich. Was ihn weiter antreibt ist nicht nur die Leidenschaft für Parkett, sondern vielmehr der ständige Wunsch, Neues zu schaffen, Innovationen umzusetzen und Erfahrungen in Visionen zu verwandeln. Diese setzt Jilg nun mit der floor protector GmbH in die Tat um und beweist damit, wie Einfallsreichtum und Fachwissen einer ganzen Branche zugute kommen können. Innovationen auf dem Boden der Tatsachen: dies sind die Stärken des Helmut Jilg.
"Ich könnte mit der Führung meines Unternehmens auch in Zukunft gut leben und mich weiterhin auf mein Kerngeschäft konzentrieren. Aber da ist es etwas in mir, das danach drängt, Dinge zu probieren, zu verbessern und umzusetzen", erzählt Helmut Jilg dessen gleichnamiges Parkettunternehmen in Altlengbach bereits seit nunmehr einem Vierteljahrhundert für handwerkliche Qualität bekannt ist. Die langjährige Erfahrung und die beinahe innige Auseinandersetzung mit dem Produkt Parkett haben den Unternehmer stets weiterdenken lassen. Seinen ersten Ausdruck fand diese intensive Beschäftigung im Jahr 2008 mit dem Gewinn des Karl Ritter von Ghega Innovationspreises und in Folge mit der Nominierung für den Sonderpreis Econovius im Rahmen des Staatspreises Innovation. Zum Preisträger wurde Jilg durch die Entwicklung der "fidbox" einem im Parkett eingefassten Messgerät. Die darin gespeicherten Daten können per Funk ausgelesen werden und ermöglichen durch vertikale Messungen die Bestimmung des Feuchtigkeitsgrades von Estrich und Holz. "Diese Informationen sind nicht nur im Hinblick auf das Raumklima interessant, sondern sorgen vor allem bei Schadensfällen für klare Fronten", so der 45-Jährige. Der Parkettprofi kennt das Problem: "Kommt es beispielsweise durch zu hohe Bodentemperaturen im Holz oder durch Zu- oder Abnahme von Feuchtigkeit zu Schäden am Boden, kam bisher meist der Parkettleger zum Handkuss, da der Fehler oftmals dem Handwerker zugeschrieben wurde. Die fidbox setzt dem ein Ende und ermöglicht eine Klarung der Schuldfrage", skizziert der Niederösterreicher.
Demnach bringt die fidbox jedoch nicht nur messbare Vorteile für den Parkettleger, sondern auch für Eigentümer, Bewohner oder Bauherren. "Durch die Ergebnisse der Messungen werden Schadensfälle rascher geklärt und somit auch die Prozesse bis hin zur Klärung und Behebung beschleunigt. Das bringt für alle Beteiligten mehr Klarheit und weniger Belastung sowie geringeren Zeitverlust", skizziert Jilg. "Die fidbox ist ein Produkt, dass ein reales Problem angeht und mehr Sicherheit bieten soll", betont Jilg. Wie relevant dieses Thema zeigt sich allein daran, dass manche Schäden für Parkettleger unter Umständen zur Existenzbedrohung werden können. "Die fidbox bietet Ergebnisse, die von Gutachtern anerkannt werden und damit auch bei einem Gang vor Gericht Bestand haben", so der Parkettprofi.
Der Wunsch nach Wahrheit und Fairness
Dessen floor protector GmbH hat sich jedoch einen Rundumansatz an Service zum Ziel gesetzt und diesem umfassenden Service gleich noch eine weitere Neuheit hinzugepackt. In Zukunft ist die fidbox an eine Versicherungsleistung gebunden, die dem Handwerker zusätzlich Entlastung bietet und bei diversen Schadensfällen für mehr finanzielle Sicherheit sorgt. Vergleichbar ist das neue Angebot mit Kaskoversicherungen im KfZ-Bereich, wobei der Parkettleger nun auch von der Deckung der Arbeitszeit- und Materialkosten bei eigenverursachten Schäden profitiert. Voraussetzung dafür ist die eingebaute fidbox, die, so Jilg überzeugt, "die große Chance hat, zum Standardprodukt bei Parkettböden zu werden". Diese neue Art der Versicherung ist ebenso einzigartig wie die fidbox selbst und damit Beweis dafür, wie praxisnah Helmut Jilg in seinem Forschungs- und Innovationsdrang vorgeht. "Ich bin ein Praktiker, der nach Weiterentwicklung strebt. Meine Ideen sollen nicht mir, sondern der gesamten Branche helfen", zeigt sich Jilg auch von seiner uneigennützigen Seite. "Auch wenn das Ganze jetzt für mich zum Business größeren Ausmaßes wird, dreht sich bei der fidbox vieles um den Wunsch nach Wahrheit und Fairness gegenüber den Kollegen", erklärt Jilg.
Die nächsten Hits bereits in Arbeit
Bereits vor dem Start des neuen Unternehmens entwickelte sich die fidbox über die Grenzen Österreichs hinaus zum Renner. Ein Vertriebsmitarbeiter ist neben Helmut Jilg in Deutschland im Einsatz und auch aus anderen europäischen Ländern nehmen die Bestellungen ständig zu. Doch noch bevor die fp floor protector GmbH zu wachsen begann, hatt Helmut Jilg bereits einen weiteren Innovationshit ins Rennen geschickt: ein neuartiger Holzboden für Badezimmer ist bereits als Lizenzprodukt eines Österreichischen Unternehmens am Markt erfolgreich. Der Trick dahinter: der einem Bootsdeck ähnelnde Boden wir vor Ort verlegt und anschließend durch Füllung der Fugen mittels PU-Masse abgedichtet. "Die Realisierung des Parkettbodens für das Badezimmer war schon immer ein Traum von mir", blickt Jilg auf dieses für ich besondere Projekt zurück. "Aber es gibt noch vieles zu entwickeln. Dieses Wissen sorgt dafür, dass ich wohl auch in den nachsten 25 Jahren in Bewegung bleibe!"

